5 Antworten rund ums Thema Dehnen

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Dehnen. Welche Vor-und Nachteile hat das Stretching? Wann ist es sinnvoll und wann sogar kontraproduktiv? Und was sind eigentlich meine Erfahrungen? Auf diese und mehr Fragen gibt es heute Antworten!

Ich für meinen Teil, wäre gerne etwas beweglicher. Von meinen Spagat-Skills aus der Kindheit ist leider mittlerweile nichts mehr übrig. Und da ich vor kurzem wieder angefangen habe, mich nach dem Training zu dehnen, habe ich mich mit diesem Thema etwas mehr beschäftigt und möchte euch heute ein paar Fragen dazu beantworten.

  1. Was kann dehnen bewirken?

    Dehnen ist wichtig, um Muskelverkürzungen vorzubeugen, bzw. sie einzugrenzen. Durch Krafttraining beispielsweise, kann es nämlich passieren, dass wir uns durch das Training in unserer Beweglichkeit immer mehr einschränken. Das Stretching kann die Beweglichkeit sowohl erhalten, als sie auch wieder aufbauen bzw. verbessern. Wenn ihr euch also schon ein bisschen „eingerostet“ fühlt, keine Angst! Ihr könnt auch wieder dagegen arbeiten.

  2. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum dehnen?

    Wichtig ist auch, dass wir uns nur im aufgewärmten Zustand dehnen. Also was das Training angeht, lieber danach als davor. Wer sich allerdings wirklich komplett beim Training ausgepowert hat, sollte vorsichtig sein bzw. ggf sogar ganz auf das Strechting verzichten, da Muskeln wenn sie bereits stark ermüdet sind, umso anfälliger für Verletzungen sind.

  3. Hilft dehnen bei Verletzungen?

    Ja und nein. Vor dem Sport schützt keine Dehntechnik vor Verletzungen. Wenn ihr unter gewissen Bewegungseinschränkungen leidet, kann es euch aber helfen, diesen vorzubeugen. Vor allem für die unter euch, die viel am Schreibtisch sitzen empfehle ich ein regelmäßiges Stretching, da durch das viele Sitzen schnell die hüftbeugende Muskulatur verkürzt wird.

  4. Verhindert dehnen Muskelkater?

    Nein, das tut es nicht, auch wenn das immer noch viele Menschen glauben. Im Gegenteil. Stretching kann sogar den Muskelkater nach dem Workout verstärken. Denn die Durchblutung der Gefäße wird bereits ab einem Dehnreiz von ca.30 % verschlechtert, weil die Blutgefäße komprimiert werden. Außerdem kann dehnen den Laktatabbau in der Muskulatur verzögern, was sich auf die Erholung des Muskels auswirkt.

  5. Dehnen – ja oder nein?

    Wer keine Schmerzen oder Verletzungen hat oder seine sportliche Leistung steigern will, muss sich nicht zwingend dehnen. Man kann auch guten Gewissens ohne Stretching durch das (sportliche) Leben kommen. Am besten ihr hört auf euren Körper und probiert es für euch selbst aus! Denn wir unterscheiden uns alle in Anatomie, Training und Alltag.

  6. Was sind meine Erfahrungen?

    Ich für meine Teil, kann bestätigen dass es teilweise den Muskelkater sogar noch verstärkt. Aber mir gefällt es auch gleichzeitig, meinen Körper nach dem Training oder am Restday auf diese Art und Weise zu spüren. Danach fühle ich mich direkt entspannter.

    Mir persönlich fehlt da derzeit einfach wohl noch ein bisschen das richtige Gefühl für das richtige Dehnungs-Maß. Nachdem ich bei meinem letzten Beintraining noch eine ordentliche Stretching Session eingelegt habe, habe ich nach dem Legday heute mal darauf verzichtet und bin gespannt, wie mein Körper darauf reagiert.

    Wie sind eure Erfahungen? Wollt ihr mehr über das Thema wissen?
    Ich freue mich von euch unten in den Kommentaren zu lesen!

4 Comments

  1. 3. Oktober 2016 / 12:29

    Ich gehe dreimal die Woche zum Tanzen, Jazzdance und Modern. Wir wärmen uns immer auf und dehnen dann. Ich weiß jetzt nichts über andere Sportarten, aber beim Tanzen ist das halt unerlässlich, da man sonst manche Bewegungen nicht hinkriegen würde oder sich leichter etwas reißen würde, wenn man sich nicht regelmäßig dehnt.
    Daher kenne ich das gar nicht anders, als sich bei oder nach jedem Training zu dehnen. Gleichzeitig lernt man aber schon als kleineres Kind, dass man es nicht übertreiben sollte, sich zum Beispiel nicht „kalt“ dehnt oder sich, wenn man eine längere Zeit nicht gedehnt hat, erst langsam wieder herantastet.

    Liebste Grüße,
    Alexandra von growing-in-self-confidence.blogspot.de

  2. Michelle
    3. Oktober 2016 / 10:50

    Ich könnte ohne Dehnen irgendwie schon garnicht mehr leben?Ich mache Ballett und hab auch mal geturnt, für mich ist es wie Entspannung ich könnte sogar im Spagat schlafen? Ein wirklich toller Blogpost ☺️

    • Mina
      Mina
      3. Oktober 2016 / 11:02

      Hey Michelle, ich glaube da muss ich dann mal einen Spagat-wiedererlern-Kurs bei dir belegen 😀 😉

      • Michelle
        3. Oktober 2016 / 12:53

        Gerne ??

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