Perfektion oder Persönlichkeit?

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Es muss perfekt sein. Das Make Up. Die Haare. Das Outfit. Das Äußere. Du musst perfekt sein. Deine Gedanken. Deine Worte. Deine Taten. Deine Absichten. Willkommen in der Welt der Blogger. Aber Moment – stehen Blogger nicht eigentlich für Persönlichkeit? 

Es ist bereits einige Wochen, ja Monate her, als ich mein Instagram Feed durchscrolle und wieder einmal total unzufrieden bin. Die Bildmotive und die Farben sind nicht wirklich das, was ich sehen möchte wenn ich meinen eigenen Account anklicke. Warum? Nicht nur weil ich mir mein Feed anders vorstelle sondern vor allem weil ich gleichzeitig denke, so wie es ist, ist es nicht gut genug. Es muss perfekt sein. Oder etwa doch nicht?Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich Denis mit dieser Thematik schon in den Ohren gelegen habe. Es war ein leidiges Thema, das ich immer und immer wieder hervorkramen musste, Ob es nun um den Style der Bilder ging oder das Bildmotiv an sich. Letztendlich geht es hier aber weder um Fotos, noch um Instagram. Es geht um etwas grundsätzliches. Die Frage: Perfektion oder Persönlichkeit?

Wir Blogger tun bekanntlich vieles dafür, uns ein schönes Image nach unserem Geschmack aufzubauen, es zu pflegen und uns selbst zu einer Marke werden zu lassen. Damit ist auch eigentlich schon der Unterschied zwischen Bloggern und beispielsweise normalen Journalisten klar: Wir bringen uns, unsere Persönlichkeit in unsere Arbeit ein. Sollten es zumindest. Wir sind nicht die „neutralen Beobachter“, die versuchen rein sachlichen oder werblichen Content zu veröffentlichen. Bei uns geht es um den Menschen. Um Kreativität. Um Emotionen. Um Persönlichkeit. Eigentlich.

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Für einen Journalisten und seinen Artikel ist die Energie-Effizienz der neuen Küchenmaschine sicherlich interessant. Wir haben doch bedeutend mehr Freude daran, herauszufinden welche Rezepte sich damit umsetzen lassen. Also schnell etwas leckeres gezaubert, die Kamera gezückt und Fotos geschossen. Hm. Ist der Hintergrund auch weiß? Liegen Messer und Gabel im selben Abstand vom Teller entfernt? Und vor allem: Hätten wir dieses Essen auch genau so gekocht, wenn dahinter kein Rezeptbeitrag stecken würde? Oder hätten wir uns lieber ein Leberwurstbrötchen geschmiert? Und genau damit sind wir wieder am Ausgangspunkt. Geht es darum, den Menschen das zu zeigen, was sie sehen wollen? Personen ohne Makel, zu denen sie aufsehen, sie bewundern und sie im Netz verfolgen weil sie fasziniert von der Vollkommenheit ihres Lebens sind? Oder geht es darum uns zu zeigen? Und unsere Persönlichkeit, mit dem was sie ausmacht?

Ich kann euch für meinen Teil folgendes sagen: MINAMIA behandelt viele Themengebiete: Von Fashion über Beauty, bis hin zu Food, Fitness und Reisen. Alles was nicht in diese Kategorien passt, wird in die „Lifestyle“ Schublade gelegt. So wie dieser Beitrag. Wenn es ums Business geht,wäre es vorteilhafter sich auf ein-, oder wenige Themengebiete zu beschränken. (Stichwort Zielgruppeneingrenzung). Aber das möchte ich nicht. Ich möchte zu all diese Themen behandeln weil sie mir als Mensch alle Freude bereiten. Und ich möchte euch in Zukunft noch mehr über mich selbst erzählen. Als Person. Ich möchte euch nicht das perfekte Bild zeigen (davon sehen wir alle sowieso mehr als genug!), sondern das, was wirklich ist.

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Persönlichkeit…
…bedeutet keine Fotos, die vorher stundenlang aufwendig mit Photoshop retuschiert wurden.
…bedeutet keine Artikel, keine Videos, kein Content, der nicht dem entspricht, was ich denke.
…bedeutet keine verdrehten Tatsachen.
…bedeutet verdrehte BH-Träger.

Liebst,

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