Fett ist böse und macht Fett! Oder doch nicht?

Fett ist böse und macht Fett! Oder doch nicht?

Da es mir persönlich sehr wichtig ist, meine Ernährung 1:1 auf mich und mein Leben abzustimmen, habe ich nun vor kurzem meine Makros noch einmal etwas fein abgeändert und an meinem Fett geschraubt. Fett macht ja schließlich fett. Oder doch nicht? Diese und mehr Fragen beantworte ich euch heute.

Ich erinnere mich noch als ich in meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin und Trainerin für Gewichtsmanagement saß. Da ich mich schon vor vielen instentiv mit dem Thema „Essen und Ernährung“ auseinandergesetzt und alles an Fachliteratur verschlungen habe, was es gab, hatte ich das Gefühl, nicht wirklich etwas Neues erzählt zu bekommen. Dennoch habe ich selbst nun auch noch einmal mein Wissen mit eigenen Erfahrungen untermauert. Und genau deshalb dreht sich heute alles um das Thema „Fett“.

Bedeutung: Ist Fett wichtig?

Kurz gesagt: Ja. Fett gehört zu den essentiellen Nährstoffen, das bedeutet der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Triglyceride, wie Fette auch genannt werden, sind hervorragende Energielieferanten – und speicher. Zu wenig Fett kann sich negativ auf den Hormonhaushalt auswirken, vor allem auf die Testosteron-, und bei uns Frauen die Östrogenproduktion. Außerdem kann ein zu niedriger Fettkonsum die Fettverbrennung behindern. Klingt merkwürdig, ist aber eine Tatsache.

Mythosfrage: Ist Fett böse?

Fett grundsätzlich nicht böse; kein Nährstoff ist es. Leider wird uns durch die Medien aber oft genug vermittelt es gäbe „gute Fette und schlechte Fette“, genauso wie „gute und schlechte Kohlenhydrate“. So pauschal darf man das aber eigentlich überhaupt nicht sagen! Fette lassen sich dennoch in 3 große Gruppen unterteilen: Die gesättigten-, die ungesättigten und die mehrfach gesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fette werden in unserer Gesellschaft am meisten verteufelt, ihre Wirkung auf den Körper ist aber bestritten. Ungesättigte Fette werden dagegen mit positiven Eigenschaften beschrieben, beispielsweise sollen sie Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen. Zu den mehrfach gesättigten Fettsäuren gehören u.a. auch die Omega 3 und 6 Fettsäuren, die essentiellen Fettsäuren. Auf diese sind wir angewiesen und müssen unseren Körper von außen damit versorgen. Dadurch wird klar: Fett ist nicht böse.

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Aber: macht Fett jetzt dick?

Pauschal nicht. Dick macht in erster Linie und vereinfacht gesagt nur ein Kalorienüberschuss. Dem Körper ist es da in gewisser Weise egal, ob dieser aus Fetten, Kohlenhydraten oder Proteinen besteht. Andersrum kann man mit relativ fetthaltigen Diäten (zB Low Carb) genauso gut abnehmen, solang man sich im Kaloriendefizit befindet. Eine fettreiche Ernährung macht also nicht automatisch fett, jedoch passiert es schneller dass man sich „aus Versehen überisst“, da Fett ca 9kcal pro Gramm liefert, während Kohlenhydrate und Eiweiße bei ca 4kcal pro Gramm liegen. Diesem wird aber vom Körper wiederum entgegengewirkt, da Fett viel langsamer verdaut wird, als die beiden anderen Nährstoffe und somit automatisch länger sättigt. Also keine Panik!

Was sind gute Fettquellen?

Zu meinen liebsten Fettquellen zählen momentan Eier, Nüsse und jaaa, Gratin-Käse! Gesättigte Fette findet ihr vor allem in fettem Fleisch, den eben genannten Eiern und dem Käse und in Quark, sprich in tierischen Produkten. Ungesättigte Fette finden sich in Ölen und beispielsweise Avocados. Da jedes Öl andere Eigenschaften besitzt, gibt es auch hier kein pauschales „gut oder schlecht“. Dennoch kann ich euch Kokosöl empfehlen, da es sehr nährstoffreich ist. Fisch, vor allem Lachs, Thunfisch oder Hering stellt eine hervorragende Fettquelle für mehrfach ungesättigte Fette dar. Außerdem kann ich euch Nüsse, vor allem Cashews und Paranüsse-, sowie Leinsamen, Chiasamen und Sonnenblumenkerne empfehlen.

Liebst,

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