Grund zum Strahlen

Erst kürzlich habe ich euch mitgeteilt, dass sich in meinem Leben Wege der Freundschaft getrennt haben. Dort wo man loslässt, hat man aber auch bekanntlich beide Hände frei. So schafft sich Platz für Neues. Dadurch dass ich Menschen habe gehen lassen, habe ich nun anderen Menschen die Change gegeben, auf mich zuzukommen. Und ich bin einfach nur unfassbar dankbar für das, was gerade passiert. Eine besondere Freundschaft mit besonderer Geschichte.

Es war einer meiner ersten Blogeinträge hier. Die Herzensüberraschung von Sandra von Majoli. Ich muss zugeben dass ich gar nicht mehr weiß, wer von uns wen dieses Jahr zuerst kontaktiert hat. Es schien jedoch von anfang an etwas Besonderes zu sein. Natürlich kennt das jeder, dass man Menschen begegnet und denkt „boah, das passt ja super, wir sind total auf einer Wellenlänge“. Bloß das meine ich nicht. Ich meine etwas anderes. Ich meine genau das merkwürdige Phänomen, welches mich durch Platformen wie beispielsweise Instagram schon zu Menschen geführt bin, die ich mir in meinem Leben nicht mehr wegdenken möchte und die für mich nicht zu ersetzten sind. (Einer davon, den ich neulich – ohne Witz! – versehtlich in meiner Wohnung eingeschlossen habe, darf sich hier gerne angesprochen fühlen!) Es ist etwas anderes. Irgendwie skurril. Und absurd. Dass wir uns zu Menschen verbunden fühlen, schon bevor wir uns das erste Mal in ihrer Gegenwart befinden. Dass wir uns von ihnen verstanden fühlen und zu spüren glauben, dass sie das kleine Glück des Alltags sind, welches viel zu häufig übersehen wird.

Und genau so war es mit Sandra. Als mich den einen Tag ihr Päckchen erreichte war ich wirklich tief gerührt. Nicht (nur) weil mir etwas geschenkt wurde, nein. Weil sie sich von Herzen Mühe gegeben hat!! Sie hat ihren eigenen Charakter und ihre Persönlichkeit darin einfließen lassen und mir von sich selbst erzählt. Es war so als würde mir gerade eine langjährige Freundin mein Geburtstagsgeschenk überreichen. Hinter dem Papier: etwas, das ich mir schon lange gewünscht-, es aber nie erwähnt habe. Woher sie meine Sehnsüchte kannte? Vielleicht weil sie ihren eigenen ähneln. Vielleicht weil sie mich kennt. Vielleicht als eine Nebenwirkung von Freundschaft.

Ich freue mich auf jeden Fall sehr darüber dass wir geplant haben, die Berliner Fashionweek im Januar zu unserem Jagdrevier zu erklären. Bis dahin ist ja noch ein klein wenig Zeit. Die wird aber wahrscheinlich vergehen wie im Flug, da bei mir im Betrieb mit dem Weihnachtsgeschäft Ausnahmezustand herrscht. Aber natürlich wird trotzdem Zeit für Menschen investiert, die jenseits des Berufslebens existieren. Und wenn dafür eine Nachtschicht eingelegt werden muss. Schließlich planen sich ja grooooße Sachen nicht von allein =)
Wir zwei verrückten Modeblogger-Hühner haben viele Träume im Gepäck und die Leidenschaft für genau diese zu kämpfen. Dass wir uns nun auch gegenseitig unterstützen können, macht mich unfassbar happy. Am liebsten würde ich euch schon viel verraten und erählen welche tollen Sachen wir alle umsetzten wollen.

Manche Menschen lernen sich schneller kennen als andere. Es gibt Beziehungen, in denen kennt der Eine den Anderen auch nach 10 Jahren nicht. Wie schnell man sich mit einem Menschen verbunden fühlt, kommt darauf an, wie viel Mut man hat, sich ihm zu öffnen. Als derjenige, der man selbst ist. Natürlich macht man sich dadurch verwundbar. Aber es ist auch ein unfassbar schönes Gefühl, stattdessen dann sogar das Gegenteil erleben zu dürfen.

signaturklein

PS: Auf meinem Beitragsbild solltet ihr heute auch nicht mich, sondern Sandra zu sehen kriegen =)
Ihren Blogpost zur Shootingreise auf der ua. dieses Foto entstand findet ihr hier.

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