Persönlich: Verschlossene Gedanken

Persönlich: Verschlossene Gedanken

Es gibt da so ein paar Gedanken, die ich gerne loswerden würde. Die ich gerne sagen…oder auch schreiben würde, um genau zu sein. Denn ich muss zugeben dass sich doch irgendwie einiges angesammelt hat. Dinge die ich dir eigentlich schon längst mitteilen wollte. Und es bis heute nicht getan hab. Warum? Tja, wahrscheinlich sind uns in dieser Hinsicht sehr ähnlich: und erzählen dem Anderen nicht, was uns wirklich beschäftigt. 

Ich glaube auch nicht dass du weißt, dass ich genau diesen Post schon seit Tagen verfassen wollte. Gleichzeitig weiß ich nicht, inwieweit es dich eigentlich noch interessiert, was ich tue oder denke. Nein, Vorwürfe mache ich dir keine. Du sollst dich voll und ganz auf dein eigenes Leben konzentrieren, es ist dein Recht das zu tun. Und in diesem Moment merke ich bereits, wie ich langsam Abstand gewinne.

Nach der ganzen Zeit die vergangen ist, habe ich herausgefunden dass herumirren nichts schlechtes sein muss. Dennoch beunruhigte es mich einfach wieder einmal, sodass ich wissen wollte in welche Himmelsrichtung wir eigentlich gerade spazierten. Nur um mir eine Orientierung zu verschaffen. Und nachdem geklärt war, wo sich wer von uns befand, verlor ich meine Orientierung trotzdem wieder. Oder sagen wir: Verschenkte sie.

Wenn du glaubst dass ich das alles nicht mitbekommen würde, irrst du dich. Gewaltig. Ich weiß dass du mir viele Dinge nie gesagt hast – aber ich bin nicht blind. Auch wenn du dir größte Mühe gibst alles zu verstecken, sehe ich es. Dazu gehört auch dass ich weiß, wie es dir geht. Weiß, dass es dir eben oft nicht so gut geht, wie du es der Außenwelt zu verkaufen versuchst. Oder zumindest mir.

Als wir uns die letzten Male gesehen haben, hätte ich dich gerne geschüttelt. Du hast gedanklich in der letzten Zeit oft abwesend gewirkt. Und ich hätte dir gerne gesagt dass du mir von dem erzählen darfst, was sich beschäftigt. Aber vielleicht bist du auch einfach ein Mensch, der Dinge für sich allein klären muss. Mittlerweile kann ich einfach nicht mehr einschätzen, wie und was du über mich denkst.

Und dieser Text soll weder Drama noch Verzweiflung bedeuten, er soll dich lediglich einfach mal zum nachdenken anregen.
Vielleicht weiß du genau, dass dieser Beitrag sich auf dich bezieht. Vielleicht nicht. Vielleicht liest du ihn auch gar nicht. Vielleicht ist es für dich das beste für dich, dich ganz auf dich selbst zu konzentrieren. Vielleicht.

Ich weiß welche Fotos dir gefallen. Weiß, dass ich dich mit gewissen Dingen ziemlich auf die Palme bringen kann. Dass du allerdings gedanklich auch ziemlich streng mit dir selbst bist. Aber du bist okey. Mit den Macken, die du vor mir zu verstecken versuchst. Wenn du unsicher bist, spüre ich das. Und auch ich bin es hin und wieder. Jedoch solltest du mich nicht unterschätzen.

Denn vielleicht handelt dieser Post von dir.

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